Aufforstung im Winter

Irgendwann im Frühjahr folgt dann der Besuch der Baumschule und noch mehr Pflanzen werden in die unterschiedlichen Klimazonen integriert. Diese Saison werden wir jedoch erstmalig auch Bäume aus unserer Zucht anpflanzen können.Ob aus Samen, Reißer oder Steckling, auf uns warten bereits mehr als 300 selbst gezogene Pflanzen in der eigenen Baumschule.

Um die kleinen, noch verletzbaren Bäume bestmöglich vor Wildverbiss, Wind und Extremtemperaturen zu schützen, werden sie mit Pflanzenschutzröhren ausgestattet. Diese leiten außerdem entstehendes Kondenswasser direkt zu den Wurzeln. Gepflanzt werden sie nach dem "Prinzip des Waldes". Guter humusreicher Kompost wird nicht wie üblich mit ins Pflanzloch gegeben, sondern erst am Ende auf der sogenannten "Baumscheibe" ausgebracht. Diese beschreibt den Bereich um den Baum, welche die aufgebrachten Nährstoffe langsam und stetig mit jedem Gießen tiefer zu den Wurzeln führt. Das Prinzip verwöhnt die Pflanzen nicht. Ganz ähnlich wie im Wald, wo sich fallendes Laub auf die Baumscheibe legt und langsam zersetzt. Der Baum düngt sich selbst.

Bald ist es wieder soweit und wir werden wieder mit Hacke und Spaten auf unserem Land tiefe Löcher graben und Bäume pflanzen. Duftende Kräuter und herrlich blühende Blumen werden integriert. Die Erde im Gemüsegarten für die nächste Saison vorbereitet, Holzkohle hergestellt als Zusatz für unsere Schwarzerde, Bewässerung verlegt un noch vieles mehr...

Du möchtest uns dabei unterstützen einen Wald entstehen lassen, dann werde gern Baumpate und sei ein Teil des Projekt´s.

"Wüste Adé, Wald Juchhee"

HIER WIRST DU BAUMPATE